Wer nach guten Tipps für den Landwirtschafts-Simulator PS5 sucht, steht meist vor dem gleichen Problem: Die riesige Spielwelt, die vielen Fahrzeuge und die komplexen Wirtschaftsketten wirken zu Beginn erschlagend. Genau hier steige ich ein. In diesem Guide zeige ich dir die typischen Anfängerfehler – und die Abkürzungen, die dir Frust ersparen.
Du bekommst 7 konkrete Tricks, mit denen du deinen Hof schneller profitabel machst, die DualSense-Steuerung im Griff hast und mehr Spaß am Spiel findest – ähnlich wie in unserem Guide Landwirtschafts Simulator für Anfänger. Dieser Guide bezieht sich auf den Landwirtschafts-Simulator 25 (LS25) auf der PlayStation 5. Die meisten Grundlagen gelten aber auch für den Vorgänger LS22 – auf wichtige Versionsunterschiede weise ich jeweils gesondert hin. Lass uns direkt loslegen und aus dir einen echten Farmer machen.
1. Der richtige Start: Schwierigkeitsgrad und Karte wählen
Der erste Tipp für Einsteiger im Landwirtschafts-Simulator PS5 lautet: Wähle den passenden Schwierigkeitsgrad. Beim Anlegen eines neuen Spiels stehen dir drei Stufen zur Verfügung – „Neuer Einsteiger“, „Farm-Manager“ und „Hofübernahme“. Ich empfehle dir für die ersten Stunden „Neuer Einsteiger“: Du startest mit einem festen Hof, einigen Grundfahrzeugen und ausreichend Startkapital (rund 500.000 €). So kannst du dich auf das Spielgefühl konzentrieren, ohne sofort in Geldsorgen zu geraten.
Beginne außerdem auf einer kleinen, übersichtlichen Karte. Im LS25 eignen sich die Maps „Riverbend Springs“ (USA) und „Hutan Pantai“ (Asien) gut zum Einstieg, weil die Felder überschaubar und die Wege kurz sind. Spielst du hingegen den LS22, ist die Karte „Elmcreek“ die ideale Einsteiger-Wahl. Vermeide zu Beginn große Maps mit vielen verstreuten Feldern – das sorgt nur für lange Fahrwege und Frust.
2. Die DualSense-Steuerung meistern
Der DualSense-Controller macht die Steuerung angenehm intuitiv. Merke dir diese Grundlagen: Mit R2 gibst du Gas, mit L2 bremst und setzt zurück. Über das Steuerkreuz senkst und hebst du Anbaugeräte (unten/oben) und schaltest die Geräte ein oder aus (links/rechts). Mit dem rechten Analogstick steuerst du die Kamera – ein kurzer Klick wechselt zwischen Cockpit- und Außenansicht.
Aktiviere im Menü unbedingt die Fahrhilfe und den Tempomat (Standardbelegung: nach oben auf dem Steuerkreuz gedrückt halten). Gerade beim Pflügen und Säen hältst du so eine konstante Geschwindigkeit und fährst sauberere Bahnen. Ein weiterer Einsteiger-Tipp: Nutze die adaptiven Trigger nicht als Ausrede – bei feinen Manövern hilft langsames Gasgeben mehr als Vollgas.
3. Mit den richtigen Fruchtarten Geld verdienen
Nicht jede Frucht lohnt sich für Anfänger. Setze zu Beginn auf pflegeleichte Sorten wie Weizen und Gerste: Sie brauchen keine Spezialgeräte, lassen sich mit einem einfachen Mähdrescher ernten und bringen verlässlich Gewinn. Raps ist zwar profitabler, benötigt aber mehr Kapital und Geduld.
Finger weg von Zuckerrüben, Kartoffeln und Baumwolle in den ersten Stunden – diese Kulturen erfordern teure Spezialtechnik und komplexe Arbeitsschritte. Achte außerdem auf den Preisverlauf am Verkaufspunkt: Lagere deine Ernte in der Halle ein und verkaufe erst, wenn die Preise saisonal steigen. Das kann deinen Ertrag um 20–30 % erhöhen.
4. Fahrzeuge und Geräte clever kaufen
Kaufe zu Beginn nicht die größten Maschinen, sondern die passenden. Für einen kleinen Hof reichen ein Traktor mittlerer Leistung (z. B. ein Modell um 100 PS für ca. 90.000 €), ein einfacher Pflug oder Grubber, eine Sämaschine und ein günstiger Mähdrescher. Für teure Geräte, die du nur selten brauchst, gilt der wichtigste Spar-Tipp: Leasing statt Kauf.
Über die Leasing-Funktion im Shop nutzt du etwa einen großen Mähdrescher nur zur Erntezeit, ohne 200.000 € auf einmal auszugeben – mehr dazu auch in unserem Artikel Landwirtschafts Simulator 22 Test Erfahrungen. Nach getaner Arbeit gibst du das Gerät einfach zurück. So bleibt dein Kapital flüssig für Felder, Saatgut und Dünger.
5. Hilfskräfte einsetzen und Zeit sparen
Ein oft unterschätzter Tipp: Nutze die KI-Helfer. Mit einem Tastendruck (Standard: links auf dem Steuerkreuz gedrückt halten) übernimmt ein angestellter Fahrer monotone Arbeiten wie Pflügen oder Säen auf einem Feld. Du zahlst zwar einen kleinen Lohn, kannst dich aber parallel um andere Aufgaben kümmern.
Kombiniere die Helfer mit der Zeitraffer-Funktion, um Wartezeiten beim Pflanzenwachstum zu überbrücken. So kommst du deutlich schneller zur ersten profitablen Ernte, ohne stundenlang selbst über den Acker zu tuckern.
6. Den Geldfluss im Blick behalten
Viele Einsteiger machen Verlust, weil sie die laufenden Kosten übersehen. Öffne regelmäßig die Finanzübersicht im Menü und prüfe Ausgaben für Löhne, Kraftstoff, Saatgut und Dünger. Investiere nicht in Tierhaltung (Kühe, Schweine, Hühner), bevor dein Ackerbau stabil Gewinn abwirft – Tiere binden Kapital und erfordern tägliche Pflege.
Ein bewährter Ablauf, wie auch in unserem Beitrag Wie verdient man schnell Geld im LS beschrieben: Erst zwei bis drei Felder profitabel bewirtschaften, dann in eine Produktionskette (z. B. Mehl oder Backwaren) investieren. Verarbeitete Produkte bringen deutlich mehr ein als Rohware und sind der Schlüssel zu langfristigem Wohlstand.
7. Missionen und Kontrakte für schnelles Startkapital nutzen
Auf der Karte findest du regelmäßig Kontrakte (Aufträge) von Nachbarhöfen – etwa Ernten, Pflügen oder Ballen pressen. Für diese Jobs bekommst du gutes Geld und darfst oft die benötigten Geräte kostenlos ausleihen. Aktiviere dabei den Bonus „Ausrüstung leihen“, um ohne eigene Investition zu verdienen.
Gerade in den ersten Spielstunden sind Kontrakte die schnellste Einnahmequelle, um dein Startkapital aufzustocken. Erledige zwischen deinen eigenen Feldarbeiten immer mal wieder einen Auftrag – so wächst dein Konto, während du gleichzeitig Fahrpraxis sammelst.
Fazit: So gelingt dein Einstieg
Mit diesen 7 Tricks hast du das Rüstzeug, um im Landwirtschafts-Simulator auf der PS5 souverän durchzustarten: der richtige Schwierigkeitsgrad, eine kleine Einsteigerkarte, sichere Fruchtarten wie Weizen und Gerste, cleveres Leasing, KI-Helfer, ein wacher Blick auf die Finanzen und lukrative Kontrakte. Fang klein an, wachse Schritt für Schritt – dann macht das Farmerleben schnell Spaß und Gewinn.
Weitere Details zu allen Spielinhalten und den offiziellen Karten findest du auf der offiziellen Website des Landwirtschafts-Simulators. Wenn du tiefer einsteigen willst, schau dir auch unsere Guides zu den besten Einsteigerkarten und zur optimalen Produktionskette an.